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Mit d. Abschied von Astrid Stepanek endet eine Ära

 ASG-Verbandsversammlung wählt Ralf Göttsche zum neuen Geschäftsführer
 

Holzgerlingen. Natürlich musste die Verbandsver- sammlung der Ammertal-Schönbuchgruppe (ASG) Wasserversorgung am Donnerstag in Holzgerlingen die üblichen Formalien erledigen und genehmigte den Geschäftsbericht 2015 und den Wirtschaftsplan 2017.
Doch ein anderes Ereignis überschattete die normale Tagesordnung: Der Wechsel in der Geschäftsführung. Einstimmig wählten die anwe- senden Vertreter der 14 an der ASG beteiligten Kommunen Ralf Göttsche zum Nachfolger von Astrid Stepanek.

Mit deren Abschied ging für die ASG eine Ära zu Ende, deren wichtigste Stationen Verbandsvorsitzender und Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner kurz nachzeichnete.
Seit ihrer ersten Wahl im September 1989 lenkte Astrid Stepanek 27 Jahre lang die Geschicke der Ammertal-Schönbuchgruppe Wasserversorgung maßgeblich mit.
Sechs weitere Mitarbeiter waren damals bei der ASG beschäftigt, heute sind es 19. Der Wasserversorger, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Jubiläum feierte, betreut ein insgesamt 500 Kilometer umfassendes Leitungsnetz, verfügt über neueste Technologien nicht nur zur Wasserentkalkung, engagiert sich im Natur- und Umweltschutz.
 
Kurz: Die ASG hat sich mit und dank Astrid Stepanek zum modernen Dienst-leistungsunternehmen entwickelt. „Sie haben der ASG einen klar konturierten Stempel aufgeprägt“, ließ sie Wolfgang Lützner nur schweren Herzens nach Lübeck ziehen. Dort hat die Diplom Verwaltungswirtin (FH) seit 1. September die Geschäfts- führung der Landesgruppe Nord des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) übernommen. „Ich hab’s nicht bereut“, fasste Astrid Stepanek ihre Zeit bei der ASG zusammen. Und fügte hinzu: „Ich bleibe dem Wasser treu.

Den genau umgekehrten Weg ging ‚Nordlicht’ Ralf Göttsche. Der gebürtige Schleswiger sieht das Wasser ebenfalls als Berufung. Der gelernte Energieanlagenelektroniker und studierte Bio-Ingenieur kam 1994 unter anderem als technischer Betriebsleiter Wasserversorgung nach Reichenbach an der Fils und war zuletzt bei der bnNetze in Freiburg als Projektleiter Wasserversorgung tätig. Die neuen Aufgaben bei der ASG sind eine Herausforderung, der sich der 53-Jährige mit seinem breiten Fachwissen quer durch alle Sparten gerne stellt. „Ich möchte den Betrieb sicherstellen und optimieren, neue Entwicklungen aufnehmen, aber zugleich die 90-jährige Tradition der kommunalen Zusammenarbeit wahren“, versprach Göttsche.

Betriebsergebnis und Eigenkapital erhöht

Knapp 6,8 Millionen Kubikmeter Wasser und damit 6,2 Prozent mehr als geplant gab die ASG im Berichtsjahr 2015 an die Verbandsgemeinden ab. Grund dafür war insbesondere der heiße Sommer. Dementsprechend erhöhten sich die Umsatzerlöse von 7,7 auf 8,3 Millionen Euro.
Das Betriebsergebnis belief sich auf 1.013.000 Euro (2014: 944.000). Der Abschluss des Geschäftsjahres 2015 verzeichnete einen Gewinn von gut 150.000 Euro und damit 93.000 Euro mehr als im Vorjahr. Das Eigenkapital stieg auf 3,55 Millionen Euro, das entspricht 12,4 %.

Wichtigstes Projekt im laufenden Jahr war die Teilerneuerung und Optimierung der Carix-Anlage im Wasserwerk Ammerbuch-Poltringen. Damit sollen bei einem Gesamtverbrauch von sieben bis acht Millionen Kilowattstunden 900.000 Kilowattstunden Energie eingespart werden, was beim derzeitigen Strompreis rund 90.000 Euro entspricht.

Größte Baumaßnahme im Wirtschaftsplan 2017 ist die neue Verbindungs-leitung vom Hochbehälter Bromberg nach Dettenhausen. Investitionskosten von gut 3,3 Millionen Euro sind hierfür 2017 und 2018 veranschlagt.
 
 


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Verbandsvorsitzender OB Lützner (re.) gratuliert dem neuen Geschäftsführer Ralf Göttsche

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